Samstag, 8. Dezember 2012

*~ Das Engelskind Anna ~*



 Hallo ihr Lieben!

Heute kommt meine nächste Weihnachtsgeschichte für euch. Sie ist etwas länger, aber wunder-, wunderschön! Nehmt euch eine Tasse Kaffee oder Tee und lest sie in Ruhe. Wer weiß, vielleicht geht euch am Ende ein Licht auf ...


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Es war wieder einmal Weihnachten auf der Erde. Der Weihnachtsmann lud alle Geschenke für die Menschenkinder auf seinen großen Schlitten. Der Schlitten sah sehr prächtig aus und er wurde von 7 Rentieren gezogen. Neben den Geschenkpaketen saßen 7 Engel, die dem Weihnachtsmann helfen sollten, die Geschenke zu verteilen. Im Himmel gab es ja ganze Scharen von Engeln, aber nur 7 Engel wurden für diese Heilige Nacht ausgewählt. In diesem Jahr war nun also die Wahl auch auf das Engelskind Anna gefallen. Schon tagelang vorher war sie aufgeregt und sie träumte jede Nacht von der Fahrt mit dem herrlichen Rentierschlitten. 

Dann am Heiligen Abend war es endlich soweit. Die Rentiere hatten vor lauter Aufregung rote Nasen, und die Engel hatten ihre goldenen Flügel solange geputzt, daß sie jetzt im Sternenlicht wunderbar funkelten und blinkten. Hey, was machte das für einen großen Spaß mit dem Geschenkeschlitten durch den Himmel zu fliegen! Der Weihnachtsmann drehte sich zu seinen Engeln um, lächelte Anna freundlich an und blinzelte dabei mit den Augen, als ob er ihr etwas sagen wollte.

Im nächsten Moment ging ein Ruck durch den Schlitten: eines der Rentiere hatte einen Schluckauf bekommen. Ein Rentier mit Schluckauf? Der Weihnachtsmann fing laut zu lachen an, und auch die Engel stimmten in das Lachen ein; das klang dann so, als würden Glocken klingen. Da aber passierte es: eines der Pakete geriet in's Rutschen und als Anna danach greifen wollte, fiel auch sie vom Schlitten herunter. Schnell bewegte sie ihre Flügel, und sie schaffte es auch noch, das Paket aufzufangen. Als sie sich dann umschaute war der Schlitten schon weit davongefahren.

Unter sich sah Anna aber schon die Häuser der Menschen. Und so landete sie erst einmal ganz sanft und leise auf der Erde. Sie stand ganz verloren zwischen den Menschen. Das Paket in ihren Händen drückte sie fest an sich, so als könnte sie sich daran festhalten. Aber warum blieben die Menschen stehen? Manche schauten sie verwundert an, als könnten sie nicht glauben, was sie dort sahen. Wieder andere lachten Anna einfach nur aus! Warum nur? Anna sah doch genauso aus wie ein Menschenkind.Bis auf die goldenen Flügel; so etwas hatten die Menschen noch nie gesehen! Anna schaute verlegen auf den Boden und wünschte sich ganz fest, daß ihre Flügel unsichtbar wären. Und mit einem mal gingen die Menschen achtlos an ihr vorbei, denn ihr Wunsch war in Erfüllung gegangen.

Der Schlitten mit dem Weihnachtsmann würde erst in einem Jahr wieder zur Erde kommen. Solange mußte Anna erst einmal bei den Menschen leben. Es fiel ihr nicht leicht, aber es gab sehr nette Menschen, die ihr halfen. Sie lernte aber auch, daß es Kriege zwischen den Menschen gab; und auch Haß, Neid, Hunger und Kälte. Ganz schlimm war es, wenn Anna traurige Menschen sah. Dann wurde auch sie traurig. Zuhause bei den anderen Engeln gab es so etwas nicht. Alle Engel waren immer freundlich und nett, und es gab niemals Streit.Engel kennen deshalb auch keine Tränen, aber weil Anna bei den Menschen lebte, und sie manchmal sehr traurig war, geschah es eines Tages : Anna weinte! Ein junger Mann sah ihre Tränen und er nahm Anna in seine Arme. Er gab ihr soviel Wärme und Geborgenheit, daß die Tränen bald trockneten, und nach einer kleinen Weile schenkte Anna ihm ein himmlisches Lächeln als Dank. Da wurde auch der junge Mann glücklich und froh. Sie wurden Mann und Frau, und lebten glücklich miteinander.

Es war aber fast ein Jahr vergangen und die Weihnachtszeit kam wieder heran. Der Weihnachtsmann würde mit seinem Schlitten zur Erde kommen und Anna würde wieder zu den anderen Engeln in den Himmel zurückkehren. Sie hatte aber ihren Mann sehr lieb gewonnen und wollte ihn nicht verlassen. So schrieb sie eines Tages wie die anderen Menschenkinder einen Brief an den Weihnachtsmann.

" Lieber Weihnachtsmann! Das Leben hier auf der Erde ist nicht immer so schön wie bei deinen Engeln im Himmel. Aber ich habe einen lieben Mann und Freunde, die alle traurig wären, wenn ich von hier fort müßte. Es gibt auch noch so viele traurige Augen, in die ich ein Lächeln zaubern möchte,so viele traurige Herzen, die ich fröhlich machen möchte... Ich kann hier einfach nicht weggehen, kannst Du das verstehen?

Dein Engelskind Anna 

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: 

" Mein lieber Engel Anna! Seit langer, langer Zeit schon komme ich mit meinem Schlitten zur Weihnachtszeit zu den Menschen auf die Erde. Und jedesmal ist ein kleiner Engel vom Schlitten gefallen... Die Menschen brauchen diese Engel. Ohne sie wäre das Leben auf der Welt noch ein bißchen kälter, noch ein bißchen trauriger. Bleib' bei den Menschen, Anna, sie brauchen Dich! Wie lange Du noch bleiben kannst, kann auch ich Dir nicht sagen. Irgendwann wirst auch Du gehen müssen, wie alle anderen Menschen auch. Aber ich verspreche Dir, daß ich dann einen anderen Engel zur Erde schicken werde, damit Dein Mann und Deine Freunde nicht allzu traurig werden. Und denke immer daran: vielleicht ist ein Mensch, der Dir begegnet, auch ein Engel. Ein Engel mit unsichtbaren Flügeln.

Dein Weihnachtsmann 
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 Schön, oder ...?

Kiki


PS: Die Geschichte ist übrigens von Hannelore Kramer.

Dienstag, 4. Dezember 2012

*~ noch einmal auf vielfachen Wunsch - das Rezept ~*

Hallo ihr Lieben!

Vielen, vielen Dank für die vielen lieben Kommentare und eMails, die mich in den letzten Tagen erreicht haben.

Viele von euch haben nach dem Rezept für die Knusperkekse (die Backmischung im Glas) gefragt. Also, hier kommt es:

Knusperkekse

 100 g brauner Zucker
150 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
125 g klein gehackte Mandeln
125 g Schokotröpfchen


Noch dazugeben:
130 g zerlassene Butter
1 Ei

Den Backofen auf 170 °C (150 °C Heißluft) vorheizen.
Den Knusperkekse-Mix in eine große Schüssel geben und gut vermischen.
Zerlassende, lauwarme Butter und Ei unterheben.
Teelöffelgroße Häufchen von mind. 4 cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen
Ca. 12 – 15 Min backen.

 Die oberen Zutaten schichtet ihr in dem Glas, den Text ab "noch dazugeben"  schreibt ihr auf den Anhänger.


Ich kann euch nur raten: probierts aus. Die Kekse sind sowas von lecker - mmmmmhhhhh! Und ganz schnell gemacht. Und eine tolle Geschenkidee!

Viel Spaß beim Backen und Verschenken,

Kiki

Montag, 3. Dezember 2012

*~ Backmischung im Glas / baking mixture in a jar ~*


Hallo ihr Lieben!

Schon letztes Jahr habe ich diese Backmischungen im Glas verschenkt. Sie sind einfach ein tolles kleines Geschenk. Und so sind auch in diesem Jahr wieder einige dieser  Mitbringsel entstanden.

I gave away these baking mixtures in a jar last year already. They are a fantastic small gift. And so I made some of them this year, too.


Das Rezept habe ich auf ein großes Tag geschrieben und an das Glas gehängt.  Knusperkekse - hhhmmmmm, lecker!

I printed the recipe on a large tag and fixed it at the jar. Crunchy cookies - yummi yummi!
 

Möchtet ihr das Rezept haben? Schreibt mir einfach, ich schicke es euch gerne zu.

Vielen Dank für's Vorbeischauen,

Thanks for stopping by,

Kiki

Sonntag, 2. Dezember 2012

*~ Auf vielfachen Wunsch / By popular request ~*

Hallo ihr Lieben!

Auf vielfachen Wunsch kommt hier die Geschichte, die ich in die "15 Minuten Weihnachten in der Tüte" gepackt habe.

By popular request here is the story I put into the "15 minutes Christmas in a bag". (Sorry, only in German.)


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Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hören konnte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: "Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht." Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch schließlich.

Die zweite Kerze flackerte und sagte:" Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichs wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne." Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und traurig meldete sich die dritte Kerze zu Wort. "Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich zur Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen." Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht. 

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaut die Kerzen an und sagte: "Aber ... aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!" Fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: "Hab' keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung."

Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Kerzen wieder an.
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Hach, ist das nicht eine schöne Geschichte? Und es gibt noch viel mehr. Deshalb habe ich mir überlegt, dass ich in der Adventszeit immer mal wieder eine Geschichte zum Nachdenken posten werde. Am besten nehmt ihr euch dann eine Tasse Kaffee oder Tee und versucht, den Trubel um euch herum zu vergessen.

Bis dann,

Kiki

Samstag, 1. Dezember 2012

DT-Call

Hallo ihr Lieben!

Nur mal eben zwischendurch - bei Stampavie & more suchen wir neue DT-Mitglieder. Interesse? Dann schaut doch mal bei uns vorbei!

Only a quick post - over at Stampavie & more we are looking for some new DT members. Interested? Then stop by!

Kiki



Ein Geschenk / A gift ~*


Hallo ihr Lieben!

Ich brauchte noch eine Schachtel, um darin Badesalz für meine Kollegin zu verpacken. Und so ist diese Schachtel hier entstanden:

I needed a box to wrap bath salts for my collegue. And so I made this box:


Ihr wißt ja, meine Kollegin und ich schenken uns in der Adventszeit ein paar Nettigkeiten. Und Badesalz finde ich als Nettigkeit sehr gut geeignet, oder ...?

You know, my collegue and I we give away some kindnesses in the Advent season. And I think bath salts are perfect as kindess, aren't they ...?


Das Label ist aus dem Set "Nostalgisch gerahmt" - nach wie vor eines meiner Lieblingssets.

 The label is from the set "Apothecary Art" - still one of my favourite sets.


So, jetzt fehlt mir nur noch eine einzige Kleinigkeit. Und da habe ich so überhaupt keine Idee. Könnt ihr mir auf die Sprünge helfen? Im Voraus schon einmal vielen Dank.

Bis dann,

Well, now there's only one small gift missing. And I have absolutely no idea what this could be. Could you help me? Many thanks in advance.

See you,

Kiki